0 €
unverbindlich, ohne Zahlungsdaten
- Einschätzung: betroffen oder nicht
- Empfohlener Weg für Ihren Server
- Festpreis-Angebot pro Server
- Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags
Sicherheitslücke · CVE-2026-109618 / CVE-2026-109619
Zwei kritische Lücken in PHP selbst erlauben unter bestimmten Bedingungen das Ausführen von Code ohne Login – unabhängig davon, ob WordPress, Shopware oder eine eigene Anwendung darauf läuft. Wir prüfen kostenlos, ob Ihr Server betroffen ist, und patchen ihn danach zum Festpreis.
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Stand 23.10.2026
Unter dem Namen PHP2Shell wurden zwei Lücken im PHP-Kern bekannt (CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619, jeweils CVSS 9.2). Beide hängen damit zusammen, wie PHP nach einem schweren Fehler während einer Anfrage – typischerweise beim Überschreiten des Speicherlimits – Speicher aufräumt. Betroffen sind praktisch alle PHP-Versionen seit 5.4, egal ob über Apache mod_php, PHP-FPM, php-cgi, LiteSpeed oder FrankenPHP. Als besonders gefährdet gilt Apache mit mod_php.
Am 21.10.2026 hat das PHP-Projekt korrigierte Versionen veröffentlicht. Erste Angriffsversuche wurden schon vorher beobachtet. Die öffentlich kursierenden Exploits funktionieren laut Sicherheitsforschern zwar nicht gegen eine Standardinstallation, ein Angriff braucht zusätzliche Bedingungen auf dem Server. Das ist ein Grund für Gelassenheit, aber keiner, das Update aufzuschieben: Das PHP-Projekt sagt ausdrücklich, dass keine Konfigurationsänderung die Lücken vollständig schließt.
| Zweig | Sicher ab |
|---|---|
| PHP 8.5 | 8.5.12 offizielles Release |
| PHP 8.4 | 8.4.27 offizielles Release |
| PHP 8.3 | 8.3.36 offizielles Release |
| PHP 8.2 | 8.2.35 offizielles Release, Support endet 31.12.2026 |
| PHP 7.4 – 8.1 | – kein offizielles Release; nur Backports über Distributionen bzw. Drittanbieter-Repositories |
| PHP 7.3 und älter | – keine Korrektur – nur ein Upgrade hilft |
Zuständigkeit
PHP2Shell ist kein Fehler in Ihrer Website, sondern im Server darunter. Wer patchen muss, hängt davon ab, wem der Server gehört.
Bei Root-Servern, VPS, Cloud-Instanzen und eigenen Docker-Images spielt niemand das Update automatisch ein. Genau hier setzt unser Patch-Service an.
Bei Shared Hosting ist der Anbieter zuständig. Prüfen sollten Sie trotzdem, welche PHP-Version Ihre Seite nutzt – bei sehr alten Versionen hilft auch der beste Hoster nicht weiter.
Für 8.1, 8.0 und 7.4 gibt es kein offizielles Release, nur Backports einzelner Distributionen. Meist ist der Umstieg auf eine aktuelle PHP-Version der saubere Weg: PHP-Version aktualisieren.
Erste Einschätzung
Von außen lässt sich PHP2Shell nicht zuverlässig erkennen. Mit SSH-Zugang reichen zwei Befehle für eine erste Einschätzung.
Schicken Sie uns die Ausgaben einfach mit – das ist bereits die halbe Vorabprüfung.
$ php -v PHP 8.3.36 (cli) … # Debian/Ubuntu (Paketname ggf. anpassen): $ zgrep CVE-2026-109618 \ /usr/share/doc/php8.3-common/changelog.Debian.gz # RHEL, AlmaLinux, Rocky: $ rpm -q --changelog php-common | grep CVE-2026-109618 Treffer = Fix enthalten. Kein Treffer = handeln.
Ablauf
Sie schicken uns die Befehlsausgaben oder geben uns einen lesenden Zugang. Wir stellen fest, ob und wie Ihr Server betroffen ist.
Sie bekommen einen festen Preis pro Server und den geplanten Weg: Paket-Update, Backport-Repository oder Versionswechsel.
Update, Neustart aller PHP-Prozesse, Prüfung der Version direkt über den Webserver und Sichtung der Logs seit August auf Angriffsspuren.
Sie erhalten schriftlich, was geändert wurde, was wir in den Logs gefunden haben und was wir für die Zukunft empfehlen.
Kosten
0 €
unverbindlich, ohne Zahlungsdaten
Ist ein Paket-Update für Ihre PHP-Version verfügbar, liegt der Patch inklusive Kontrolle, Log-Sichtung und Kurzbericht bei ab 149 € pro Server. Bei veralteten PHP-Versionen, mehreren PHP-Versionen parallel oder eigenen Container-Images nennen wir den Preis nach der Vorabprüfung – immer bevor wir anfangen.
Dann geht es nicht mehr nur ums Patchen. Wir sagen Ihnen, was wir gefunden haben, und stimmen den weiteren Aufwand mit Ihnen ab. Ist schon eine Website betroffen, hilft unsere Notfallhilfe für WordPress, Joomla und TYPO3.
In unserer Server-Betreuung gehören Sicherheitsupdates zum laufenden Betrieb: Kritische Patches spielen wir zeitnah ein, ohne dass Sie erst davon in den Nachrichten lesen müssen.
FAQ
Nein, nicht zuverlässig. Entscheidend ist die tatsächlich installierte PHP-Version bzw. das Paket Ihrer Distribution – und die sieht man nur auf dem Server selbst. Deshalb fragen wir für die Vorabprüfung nach zwei Befehlsausgaben oder schauen uns das Paket mit einem lesenden Zugang an.
Bei Shared Hosting spielt der Anbieter die PHP-Updates ein, nicht Sie. Sinnvoll ist trotzdem ein Blick darauf, welche PHP-Version Ihre Seite nutzt: Läuft sie noch auf PHP 8.1 oder älter, gibt es dafür kein offizielles Sicherheitsupdate mehr. Dann ist die Umstellung auf eine aktuelle Version der eigentliche Schritt.
Nichts. Sie bekommen eine Einschätzung, ob und wie Ihr Server betroffen ist, und ein Festpreis-Angebot für das Patchen. Erst wenn Sie das Angebot annehmen, entstehen Kosten.
Weil der Aufwand stark schwankt: Auf einem aktuellen Debian- oder Ubuntu-System mit unterstützter PHP-Version ist es ein Paket-Update mit anschließender Prüfung. Bei einer alten PHP-Version, eigenen Docker-Images oder mehreren PHP-Versionen parallel steckt deutlich mehr dahinter. Nach der Vorabprüfung wissen wir es – und nennen dann einen festen Preis.
Nein. Die Lücken liegen in PHP selbst, ein Teil wird ausgelöst, bevor überhaupt Anwendungscode läuft. Sicherheitsforscher und Hersteller weisen ausdrücklich darauf hin, dass WAFs und Schutzfunktionen innerhalb der Anwendung den Angriff nicht zuverlässig stoppen. Übergangsmaßnahmen in der PHP-Konfiguration gibt es, sie ersetzen das Update aber nicht.
Erste Angriffsversuche wurden ab dem 17.10.2026 beobachtet. Beim Patchen sehen wir uns deshalb auch die Logs seit Anfang August auf typische Spuren an (auffällige Upload-Anfragen, Speicherfehler, Abstürze von PHP-Prozessen). Finden wir Hinweise auf eine Kompromittierung, besprechen wir das weitere Vorgehen mit Ihnen, bevor zusätzlicher Aufwand entsteht.
Die nächste kritische Lücke kommt bestimmt. Wenn Sie nicht jedes Mal selbst hinterherlaufen wollen, übernehmen wir das Patch-Management dauerhaft im Rahmen unserer Server-Betreuung: Updates, Monitoring und Benachrichtigung, bevor etwas brennt.
Kostenlose Vorabprüfung
Nennen Sie uns Server bzw. Domain, Betriebssystem und – falls vorhanden – die Ausgaben der beiden Befehle von oben. Wir melden uns mit Einschätzung und Festpreis-Angebot.
Vielen Dank! Ihre Nachricht ist angekommen. Wir melden uns in Kürze.